Martin Mosebach "Glaube weit, eng der Gedanke"

Martin Mosebach "Glaube weit, eng der Gedanke"

Donnerstag, 13. Januar 2011

20:00 Uhr, Black Box, Gasteig

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„Dieses Buch ist völlig Geist“ und in seiner „Herrlichkeit nicht von vielen begriffen worden“ (Hofmannsthal). Exkursionen in den immer wieder missverstandenen Kosmos des großen dichterischen Alterswerks Goethes sind auch heute noch Rarität. Martin Mosebach hat sie gewagt mit dem Ergebnis: Der West-Östliche Divan sei „so jung, so schaumgeboren“, wie er „sich damals (1819) in der Öffentlichkeit präsentierte“. Zum Kosmos des Divans gehört auch Goethes Urteil über den Koran. Er sei zwar „groß und streng“, aber auch „furchtbar“. Vor diesem Hintergrund hat Goethe schon vor 200 Jahren versucht, mögliche Strategien eines künftigen Gesprächs-Divans des Westens mit dem Islam aufzuzeigen. In Rezitation und Gespräch soll u.a. auch auf die Aktualität dieses Aspekts eingegangen werden.

31.07.1951 geboren in Frankfurt am Main
Jura-Studium in Frankfurt am Main und Bonn
1979 II. Staatsexamen
seit 1980 lebt Mosebach als Schriftsteller und Lyriker in Frankfurt am Main

Zudem schreibt er Aufsätze über Kunst und Literatur für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk. Außerdem veröffentlicht er Hörspiele, Dramen, Libretti (u.a. für die Salzburger Festspiele, die Oper Frankfurt, die Pariser Oper und das Freiburger Barockorchester) sowie Filmdrehbücher (u.a. Buster’s Bedroom und Roussel, beide mit Rebecca Horn). Preise und Auszeichnungen u.a.: Heimito-von-Doderer-Preis, Heinrich-von-Kleist-Preis, Georg-Büchner-Preis, Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

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